News-Archiv
Alles Wissenswertes rund um unseren Verein, zu unseren Veranstaltungen und was sonst noch wichtig ist, findest Du hier. Wir wollen informieren, begeistern und Dein Interesse wecken. Wenn wir das geschafft haben, bist Du hier genau richtig!
von Klaus Ebel
Bau einer Terrassenüberdachung am Sportheim in Oberense
Unser Projekt zielte vor allem auf unsere fußballbegeisterten Vereinsmitglieder und interessierte Orts- und Gemeindebewohner. Die begrenzte Fläche im Sportheim erlaubte hier lediglich ein hohes Maß an Improvisation und unzureichendem Komfort. In Schlechtwetterlagen hatten wir aktuell das Problem, dass aufgrund der Schlagseite die Terrasse nahezu unmöglich zu nutzen ist. Ein ausreichender Schutz in Form einer Glasüberdachung mit seitlichen Schutzelement auf der nach Norden zugewandten Seite, welche den Ausblick auf das Spiel- und Umfeld nicht verhindern, war absolut notwendig.
Ein Glas-Terrassendach bietet gegenüber anderen Terrassenüberdachungen verschiedene Vorteile. Zum einen macht eine Überdachung aus Glas die Terrasse zum absoluten Wohlfühlort bei jedem Wetter. Zugleich lässt ein Glas-Terrassendach viel Sonnenlicht durch und sorgt so dafür, dass die Terrasse trotz Wetterschutz stets hell und einladend wirkt. Die Baumaßnahme grenzten direkt auf der Westseite des Sportheims und entsprechend wurde die Überdachung mit den Maßen 6,06 x 3,50 Meter mit Glasdach dann geplant. Dabei wurde geplant die Seiten zur Süd-, Westseite (Richtung Spielfeld) offen und nur die Nordseite mit Glaselementen auszubauen, vorgesehen.
Wir haben das Projekt mit Unterstützung unserem regional ansässigen Fensterbauer Fa. Pauls aus Ense-Höingen umsetzen und die Terrassenkonstruktion der Marke Tuinmaximal (https://www.tuinmaximaal.de) bauen können. Es handelt sich dabei um das Modell Gumax Excelence Produkt als kompletten Bausatz mit den standardmäßig benötigten Teilen. Alle standardmäßig erforderlichen Materialien wie Schrauben / Dübel, Kitt, 75-mm-Lochbohrer, PVC-Laubfang, PVC-Rohr / 90-Grad-Biegung von 75 mm und Dichtungen sind enthalten. Die Glaselemente sind in Klarglas gefasst.
Inzwischen ist es ein Ort zum Wohlfühlen und ein echter Treffpunkt geworden. Dass das so ist verdanken wir Andre Pauls uns seinen Kollegen, welche einen mega Job gemacht haben. Also kommt vorbei und schaut es Euch an. Und solltet Ihr Interesse an einer Terrassenüberdachung haben, dann können wir Euch Fa. Pauls definitiv empfehlen!
Weiterlesen … Bau einer Terrassenüberdachung am Sportheim in Oberense
von Klaus Ebel
SG Oberense verpasst altem Trakt neuen Stil

Monatelang haben die Mitglieder der SG Oberense geackert und geschuftet. Ein Einsatz, der sich gelohnt hat.
Oberense – Die monatelange Arbeit hat ein Ende. Seit Februar hat die SG Oberense ihren gesamten Kabinentrakt samt sanitärer Anlagen unter dem Vereinsheim renoviert und modernisiert. Bis letzte Woche. „Da fand hier die Einweihungsparty statt“, erzählt Geschäftsführer Frederik Schlösser.
Rund 1 100 Arbeitsstunden hat der Verein in Eigenleistung abgerissen. „Jeden Tag waren vier oder fünf Leute hier im Einsatz“, sagt Matthias Mewes, zweiter Vorsitzender der SGO. „Es ist einfach super, dass wir so viele Helfer hatten. Wirklich klasse.“
Zuschuss aus Förderprogramm
Dabei haben die Oberenser auch auf das Know-How in den eigenen Reihen zurückgegriffen. Elektriker- und Klemptnerarbeiten konnten so Mitglieder übernehmen, die sich damit auch in ihrem beruflichen Alltag beschäftigten. „Doch auch viele Unternehmen aus Ense und andere Vereine haben uns unterstützt“, berichtet Mewes. So stellte die St. Johannes-Schützenbruderschaft aus Oberense der SGO für die Zeit der Bauarbeiten ihre Schützenhalle als Umkleideplatz zur Verfügung.
Aus dem Landes-Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ hat die SG Oberense 56 665 Euro Zuschuss erhalten, um den 30 Jahre alten Kabinentrakt zu erneuern. „Der war auf jeden Fall schon etwas in die Jahre gekommen“, sagt Schlösser. Die drei Kabinen seien viel zu klein gewesen, eine Wohlfühl-Atmosphäre nicht gegeben. „Wir wollten einfach unsere Gastmannschaften und die Schiedsrichter freundlicher bei uns empfangen“, sagt Mewes. „Die sollen sich hier auch wohlfühlen.“
Weniger Kabinen, aber dafür mit mehr Platz
Aus diesem Grund hat die SGO mit den Projektleitern Frederik Schlösser und Manuel Danne-Rasche die gesamte Raumaufteilung im Kabinentrakt überarbeitet. Von den bisherigen drei Kabinen sind nur zwei übrig geblieben. Die sind aber deutlich größer und komfortabler als zuvor.
Aus der dritten Kabine haben die Oberenser eine Gemeinschaftsdusche mit sechs Plätzen gemacht. „Außerdem haben wir alles so eingerichtet, dass die Wände jetzt deutlich leichter abzuwaschen sind“, sagt Schlösser. „Und wir haben im gesamten Kabinentrakt eine Fußbodenheizung installiert.“ Bald sollen auch noch Kameras an den Flutlichtmasten des Fußballplatzes angebracht werden. Auf diese Weise möchte die SGO ihre Heimspiele live im Internet streamen und später zu Analyse-Zwecken nutzen. Der dafür benötigte Bildschirm hängt bereits in der neuen Heimkabine.
Neues Projekt steht an
„Dieses ganze Projekt hat uns in der Corona-Zeit gut beschäftigt“, sagt Mewes. „Und uns dabei auch noch mehr zusammengeschweißt.“ Dabei war der neue Kabinentrakt nicht das erste gemeinsame Vorhaben der Oberenser. „In den letzten fünf Jahren haben schon wir den Sportplatzumbau und den Kunstrasenbau gestemmt“, erzählt Mewes. Ganz fertig ist der Verein mit seiner Anlage aber noch immer nicht. „Als nächstes sorgen wir für einen behindertengerechten Zugang zu unserem Vereinsheim.“ Die Baustelle dafür gibt es auch schon.